Casua.de …einfach Spass haben!

Spieletests, kostenlose Demos und aktuelle Sonderpreis Aktionen.

Spieletest und Download zu Cradle of Rome

Dienstag 16. Dezember 2008 von admin

„Die Wiege von Rom ist alles andere als einschläfernd!“

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut?! Ok, aber in Cradle of Rome könnte es klappen! Bei über 100 Levels wäre es dennoch recht anstrengend, also besser nichts überstürzen und das Spiel richtig genießen.

Als Baumeister Roms erlebt ihr alle wichtigen Epochen der ewigen Stadt. Von den ersten schlichten Wirtschaftsgebäuden zwischen den legendären sieben Hügeln arbeitet ihr euch voran und seht die Stadt wachsen. Euer großes Ziel ist der Aufstieg zum Kaiser Roms. Bis ihr die dafür erforderlichen Monumente wie Kolosseum oder Pantheon errichten könnt, wird allerdings einiges an Hirnschmalz verbraten! Denn das nötige Kleingold und Unmengen an Rohstoffen wollen erst verdient werden.

Dabei beginnt alles so einfach. In typischer Puzzlemanier bildet ihr Kombos von 3 oder mehr gleichen Kacheln. Ihr dürft aber nur jeweils 2 aneinander liegende Kacheln vertauschen, entweder senkrecht oder waagerecht. Bildet sich daraus eine passende Kombination, so lösen sich die Kacheln auf und alle darüber liegenden rutschen nach. Mit etwas Glück (oder Geschick) ergeben sich dadurch sofort neue Kombos und diese Kettenreaktionen bringen besonders viele Punkte.

Um einen Level erfolgreich zu beenden, müsst ihr Marmorplatten einsammeln, die unter manchen Kacheln liegen. Wenn ihr diese Kacheln in einer Kombo einbindet, dann geht auch der Marmor in euren Besitz über. In Cradle of Rome spielt es auch eine Rolle, welche Kacheln ihr auflöst – achtet auf ihre Symbole! Münzen erhöhen euer Vermögen, während Holz oder Steine den Vorrat an Baumaterial steigern. Nahrungsmittel sind eine weitere wichtige Ressource, schließlich will eure wachsende Stadtbevölkerung nicht am Hungertuch nagen.

Je schneller ihr einen Level beendet, desto mehr Gold und Rohstoffe bekommt ihr als Belohnung. Damit baut ihr dann neue Gebäude und schon bald schmiegt sich ein quirliges Dörfchen in die idyllische Landschaft. Der Weg zur Großstadt ist aber noch weit und wird in höheren Levels durch angekettete Kacheln erschwert, die darunter befindliche Marmorplatten blockieren. Erst wenn sie Teil einer Kombination werden, lassen sich die Ketten sprengen und die Kacheln können wie gewohnt aufgelöst werden.

Als Ausgleich erhaltet ihr auf dem Weg zum Olymp zahlreiche Extras, wie z.B. einen magischen Hammer. Sobald er aufgeladen ist, lässt sich damit eine beliebige Kachel zertrümmern! Später dürft ihr auch mal ein Bömbchen platzieren oder ein blitzendes Donnerwetter loslassen, um mehrere Kacheln auf einen Schlag zu entfernen.

Fazit: Cradle of Rome ist derzeit eines der ansprechendsten Puzzlespiele auf dem Markt. Das gilt sowohl für die tolle Aufmachung als auch für den knackigen Schwierigkeitsgrad.

Die Grafik von Cradle of Rome ist über jeden Zweifel erhaben und die Musik dudelt angenehm, wenn auch unspektakulär, im Hintergrund. Der Schwierigkeitsgrad steigt nach einigen Levels deutlich an. Das ist auch gut so, allerdings wäre ein alternativer Spielmodus ohne Zeitlimit wünschenswert.

Kids oder Genre-Einsteiger wird diese Puzzelei möglicherweise etwas überfordern. Wenigstens muss man nach einem Game Over nicht ganz von vorne beginnen. Ein neues Spiel kann in jeder beliebigen Epoche gestartet werden, wenn diese bereits geschafft wurde. Wenn ihr einmal keine kombinierbaren Kacheln findet, dann verharrt einen Moment untätig. Dadurch wird eine Hilfefunktion aktiviert und schlägt den nächsten Spielzug vor.

Cradle of Rome ist für Puzzle-Fans und alle, die es werden wollen, auf jeden Fall ein ganz heißer Tipp!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 16. Dezember 2008 um 14:30 und abgelegt unter Cradle of Rome. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Kommentare sind geschlossen.