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Test und Download zu Return to Ravenhearst

Montag 2. Februar 2009 von admin

„Manchmal kommen sie wieder…“

…nämlich genau die Geister, die ihr Ahnungslosen gerufen habt! Natürlich war es toll, dass ihr im ersten Ravenhearst-Spiel den Geist von Emma Ravenhearst befreit habt. Ruhe findet sie leider nicht, denn gleichzeitig habt ihr auch den Geist ihres Mörders freigesetzt! Der ist gar nicht träge und hat bereits der Schausteller-Truppe von Madame Fate übel mitgespielt. Nun, solange er unterwegs ist, um sein Unwesen zu treiben, könnt ihr zumindest ungestört in Ravenhearst Manor stöbern. Emmas Geist hat euch um Hilfe gebeten, denn in geheimen unterirdischen Gewölben harren weitere verlorene Seelen ihrer Befreiung.

Die Aufgabe gestaltet sich allerdings schwieriger als erwartet. Schon am schmiedeeisernen Eingangstor sind gute Augen und etwas Grips gefragt, um überhaupt auf das Anwesen zu gelangen. Nach dem Betreten merkt ihr bald, dass ihr offenbar nicht so allein seid, wie ihr gedacht habt…

Das Sequel von Ravenhearst setzt deutlich stärker auf Adventure-Elemente als seine Vorgänger in der „Mystery Case Files“-Reihe. Wimmelbild-Fans kommen durchaus auf ihre Kosten, aber diesmal wird nicht ein Suchbild nach dem anderen abgearbeitet. Ihr bewegt euch vielmehr selbständig auf dem Anwesen und erweitert eure Bewegungsfreiheit, indem ihr Schlösser knackt und knifflige Apparaturen in Betrieb nehmt – oder auch mal mit roher Gewalt ein Fenster zertrümmert.

Bei manchen Aufgaben helfen euch Gegenstände, die ihr in Suchbildern gefunden oder beim Lösen von Rätseln freigelegt habt. Diese speziellen Dinge werden in eurem Inventar aufbewahrt und ihr dürft nach Herzenslust ausprobieren, für welche folgenden Rätsel sie benötigt werden. Erfreulicherweise sind diese meist logisch aufgebaut.

Bewegt achtsam den Mauszeiger über den Bildschirm. Verwandelt er sich in eine Lupe, dann findet ihr einen Hinweis oder ein neues Rätsel. Wird der Zeiger hingegen zum Richtungspfeil, dann könnt ihr in eine andere Räumlichkeit wechseln. Funkelnde Sterne markieren Stellen, an denen Suchbilder warten. Unten links findet ihr wieder das Tagebuch, in dem die Story fortgeführt wird, während ihr im Spiel voranschreitet. Diesmal liefert es allerdings auch wichtige Hinweise zur Lösung mancher Rätsel. Also schaut regelmäßig hinein. Immer, wenn es aufgeklappt ist, wurde eine neue Seite hinzugefügt!

Return to Ravenhearst ist ein schaurig-schönes Adventure mit vielen kniffligen Rätseln und Suchbildern!

Das Spiel beginnt mit einem kurzen, aber stimmungsvollen Intro in Filmqualität. Die schaurige Atmosphäre wird durch die dezent-düstere Optik und Musik konsequent fortgesetzt. Gelegentliche geisterhafte Hilferufe mahnen euch zur Eile und viele animierte Details erfüllen die Locations des Geisterhauses mit Leben. Für ungeübte Spieler werden manche der vertrackten Puzzles eine echt harte Kopfnuss darstellen, weil es bisweilen kaum Infos zum Lösungsansatz gibt. Nicht ohne Grund bietet Big Fish Games  ein (separates) Lösungsbuch zum Spiel an.

Anders als bei den bisherigen MCF-Titeln, arbeitet ihr diesmal aber nicht unter Zeitdruck! Da ihr beliebig lange suchen und nachdenken könnt, darf der Schwierigkeitsgrad natürlich nicht gar zu niedrig sein. Und niemand hindert euch, einen lieben Mitmenschen zur Teamarbeit zu verpflichten  😉

Screenshots:

Systemanforderungen:
Betriebssystem: Windows XP/Vista
CPU: 800 Mhz
RAM: 512 MB
DirectX: 7.0
Festplatte: 347 MB

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 2. Februar 2009 um 18:50 und abgelegt unter MCF Ravenhearst 2. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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