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Archiv für die 'Testberichte' Kategorie

Spieletest und Download zu Fizzball

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Der Fizzball ist die erste unplatzbare Seifenblase!”

Genau genommen basiert das Spielprinzip von Fizzball auf dem Spielhallenklassiker “Arkanoid”, bei dem Mauern mittels einer Kugel eingerissen werden. Aber Fizzball bietet so viele witzige Neuerungen, dass es nicht fair wäre, dieses Spiel als simplen Klon abzustempeln. Sehen wir es daher lieber als evolutionären Nachfahren!

Die Rahmengeschichte des Spiels wird in einseitigen Comic-Strips erzählt. Gleich zu Beginn lernt ihr den schrulligen Professor Fizzwizzle kennen, der von seinem Roboter-Assistenten über dramatische Veränderungen in der Tierwelt des Inselarchipels informiert wird. Die Tiere sind hungrig und verängstigt. Der Professor beschließt kurzerhand, sie einzufangen und in einem sicheren Gehege unterzubringen, bis die Ursache des Problems entdeckt und beseitigt ist.

Über ein gut ausgebautes Schienennetz fährt Fizzwizzle mit seiner düsengetriebenen Lokomotive nun jede Insel ab und legt einen Stopp ein, sobald er Tiere sichtet. Dann bringt er seine neueste Erfindung, den Fizzball, zum Einsatz. Das ist eine Art Seifenblase, die niemanden verletzt, aber dennoch Holzkisten und andere Hindernisse bersten lässt. An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel und helft dem Professor. Ihr bewegt seine Lok mit der Maus nach links und rechts und müsst den Fizzball abfangen, damit er nicht unten aus dem Spielfeld rollt.

Zu Beginn eines Levels ist der Fizzball noch klein und muss wachsen. Zum Beispiel, indem ihr ihn gegen Bäume schleudert. Dadurch werden Nüsse und Eicheln heruntergeschüttelt, die der Fizzball “schlucken” kann. Schon bald kann er auch kleinere Tiere wie Enten oder Hühner einfangen und hält sie sicher umschlossen. Wenn er noch weiter wächst, kann er sich sogar ganze Pferde einverleiben. Sind alle Tiere eines Levels gefangen, werden sie im Gehege des Professors abgesetzt und ihr setzt eure Reise fort.

Eure Aufgabe wird mit der Zeit kniffliger, denn manche Tiere sind eingesperrt und ihr müsst zuerst die Umzäunung einreißen, bevor ihr sie mit dem Fizzball einfangen könnt. Affen wiederum sitzen unerreichbar auf Bäumen und müssen mit gezielten Schüssen heruntergeschüttelt werden. Das wird durch zwei Ventilatoren in der Lok erleichtert. Drückt einfach die rechte Maustaste, um dem Ball den richtigen Drall zu geben!

Herab fallende Extras solltet ihr auffangen. Manche lassen den Ball schneller wachsen, andere lassen ihn an der Lok kleben, so dass ihr ihn gezielt zurückschleudern könnt. Oder schnappt euch die Laserkanone, um Hindernisse einfach zu zerstrahlen!

Fazit: Fizzball bietet viel Abwechslung und spaßige Unterhaltung für die ganze Familie.

Neben netter Grafik und hervorragender Spielbarkeit hat Fizzball auch inhaltlich viel zu bieten. Einerseits gibt es den Hauptweg, den ihr auf einer Landkarte schrittweise frei spielt. Abenteurer können aber hie und da auch Abzweigungen mit besonderen Überraschungen nehmen. Immer wieder begeistern Bonusrunden mit kreativen Variationen im Spielablauf. Und für Kinder gibt es einen Spielmodus, bei dem man den Ball nicht verlieren kann. Sehr lustig sind auch die Tierkonzerte, die man in Fizzwizzles Gehege veranstalten kann, indem man die Tiere mit dem Mauszeiger berührt.

Prädikat: besonders familientauglich!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Testbericht und Download zu Fairy Treasure

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Haut dem fiesen Troll eure Bälle um die Ohren!”

Hört, hört – der König!
König Richard, Herrscher des Menschengeschlechts und Gebieter über Trollandia, erteilt euch eine große Aufgabe. Der sagenhafte Feenschatz wurde von Dronk, einem räuberischen Troll, gestohlen und tief in den Trollhöhlen versteckt. Diese Sammlung von Juwelen, Feenstaub und Zaubertränken erhielten die Menschen einst von den Feen. Damals hatten Menschen und Feen einen gemeinsamen Feind geschlagen. Der Schatz, Symbol des ewigen Bundes zwischen den Völkern, muss aus den Klauen des gierigen Trolls gerettet werden!

Nun reist ihr mit einem Floß auf dem Wasserweg durch Trollandia. Der Fluss wird euch direkt in die Trollhöhlen tragen. Das Floß dient gleichzeitig als Paddle, mit dem ihr magische Bälle ins Spielfeld schleudert. Mit den Bällen könnt ihr Steinblöcke einreißen und böse Kreaturen überwinden. Erst wenn alle Hindernisse in einem Level zerbröselt sind, könnt ihr die Reise fortsetzen. Aber aufgepasst: verhindert mit dem Floß-Paddle, dass die Bälle in den Fluss plumpsen! Wenn der letzte Ball im Wasser versinkt, ist eure Mission gescheitert.

Ihr beginnt jeden Level mit einem einzelnen, schwächlichen Ball, der die meisten Blocks erst nach mehreren Treffern zerstört. Aber keine Sorge, manche Blöcke geben beim Platzen auch nützliche Extras frei. Fangt sie einfach mit dem Paddle auf, bevor sie im Fluss versinken. Schon bald sausen bis zu 3 Bälle durchs Bild. Deren Durchschlagskraft steigert ihr mit dem Powerball-Extra. Noch mächtiger ist ein Flammenball, der selbst massiven Stein wie Butter durchdringt. Zaubertränke verleihen den Bällen für kurze Zeit zusätzlichen Explosionsschaden. Sammelt fleißig Runen, um gelegentlich einen Chainball zu bekommen. Der kehrt nach jedem Wurf wieder zum Paddle zurück. Haltet auch Ausschau nach den Teilen einer Schriftrolle, die den Eingang zu Bonuslevels öffnet!

Unterwegs trefft ihr kleine Feen, die euch freundlicherweise unterstützen. Oft sitzen sie in unzerstörbaren Gefängnissen fest. Deren Schlösser öffnen sich aber, sobald ihr den passenden Schlüssel freilegt. Ihr begegnet auch anderen Bewohnern Trollandias und nicht alle sind euch wohl gesonnen. Frösche können hilfreich sein, wenn sie den Ball schnappen und an unzugängliche Orte teleportieren. Hexen erschweren eure Aufgabe, indem sie neue Hindernisse ins Spielfeld setzen. Reißt einfach den Boden unter ihren Füßen ein, dann plumpsen sie mit heißerem Krächzen in den Fluß.

Fazit: Fairy Treasure ist ein harmonischer Brickbuster mit gelegentlichen Action-Einlagen.

Fairy Treasure hat einen ganz eigenen Rhythmus. Meist läuft das Spiel recht gemütlich ab, so dass ihr auch mal die liebevoll animierten Grafiken bewundern könnt. Sammelt ihr aber in schneller Folge ein paar mächtige Extras, dann geht für kurze Zeit richtig die Post ab! Bei all den Spezialeffekten übersieht man bisweilen glatt den eigenen Ball. Durch 3 Spielstufen lassen sich die Anforderungen an eure Reflexe regeln. Die Musik lullt angenehm ein, könnte aber abwechslungsreicher sein.

Insgesamt macht die Hatz nach dem Feenschatz einen guten Eindruck und ist für alle, die keine extrem schnelle Action suchen, gut geeignet.

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Test und Download von El Dorado Quest

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Auf dieser Dschungeltour müßt ihr Montezumas Rache nicht fürchten”

El Dorado – wer hat noch nicht von der legendären güldenen Stadt gehört? Während andere nur von einem Besuch träumen können, seid ihr ganz nah dran! Eure Freunde, die Abenteurer Bob und Jane, haben nämlich uralte Aufzeichnungen gefunden. Darauf ist der Weg zur vergessenen Inka-Metropole eingezeichnet. Der Eingang ist allerdings verschlossen. Nur mit Hilfe von 7 verschollenen Amuletten lässt sich das komplizierte Schloß knacken.

Die Amulette haben im Laufe der Jahrhunderte leider ziemlich gelitten und sind zerbrochen. Darum stöbert ihr in zerfallenen Stätten der Inkas nach ihren Fragmenten. Sobald alle Teile eines Amuletts zusammen gefügt sind, seid ihr eurem Ziel einen entscheidenden Schritt näher.

Inmitten überwucherter Ruinen kombiniert ihr nun die verschiedensten Inka-Symbole, so dass sich mindestens 3 gleiche in einer horizontalen oder vertikalen Reihe befinden. Dann lösen sie sich auf und der Boden darunter wird vergoldet. Sobald alle Bodenplatten in Gold verwandelt sind, erscheint eines der heiß begehrten Amulett-Fragmente. Um es in Besitz zu nehmen, müßt ihr es nur noch herab fallen lassen. Bildet mit den unterhalb liegenden Symbolen die üblichen Kombis. Wenn sie sich auflösen, rutscht euch das Fragment Stück für Stück entgegen.

Bob und Jane unterstützen euch bei der Schatzsuche. Legt mit euren Kombis einen Weg für sie frei, dann helfen sie beim Knacken von Schlössern oder entschärfen rustikale Fallen, wie etwa die altbekannten Riesen-Steinkugeln, die Eindringlinge überrollen können.

Manchmal müßt ihr auch selbst Hand anlegen, nachdem ihr hilfreiche Gegenstände gesammelt habt. Mit einer Schaufel lassen sich verschüttete Bodenplatten freilegen und mit Dynamit könnt ihr Hindernisse einfach sprengen. Natürlich gibt es auch Genre-typische Extras wie etwa einen Hammer, mit dem ihr unpassende Symbole gezielt zertrümmert oder einen Blitz, der gleich eine komplette senkrechte Reihe zerstört.

Fazit: El Dorado Quest ist ein netter Zeitvertreib für Match3-Fans und alle, die es werden wollen.

Zugegeben, El Dorado Quest ist kein Anwärter auf Innovationspreise. Aber wer auf 3-Gewinnt-Spiele steht, wird hier gut bedient. Auch Anfänger können dank des moderaten Schwierigkeitsgrads und der hervorragenden Einführung in den Spielablauf gerne einen Blick riskieren. Das Spiel ist angenehm kurzweilig und die Unterstützung durch eure Abenteurer-Freunde trägt ebenfalls zur Stimmung bei.

Nach jedem komplettierten Artefakt seht ihr in einer Zwischensequenz, wie sich das Tor zu Eldorado weiter öffnet, bevor ihr in der Rahmenhandlung fortfahrt. Die Ingame-Musik untermalt das Geschehen ebenso passend wie unaufdringlich. Auch die Grafik glänzt mit tollen, animierten Hintergrundbildern. Man fühlt sich einfach wohl in diesem Dschungel.

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
DirectX 6
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Spieletest und Download zu Dream Chronicles

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Befreie das Land vom Schlafzauber…aber gaaanz entspannt”

Im Feenreich ist tote Hose angesagt, seit Lilith, die Feenkönigin der Träume, das ganze Land in ewigen Schlummer versetzt hat! Nur Faye und ihr Mann Fidget konnten dem Fluch dank der Schutzwirkung ihrer Traumjuwelen trotzen. Fidget wurde von der Königin jedoch kurzerhand entführt und nun steht Faye alleine da. Lediglich Fidgets Tagebuch ist ihr geblieben. Zum Glück enthält es Hinweise, wie der Bann zu brechen ist!

Fayes Reise beginnt im heimischen Schlafzimmer, das in ein Eisgefängnis verwandelt wurde. Ihr unterstützt sie in typischer Adventuremanier, indem ihr die Örtlichkeiten nach nützlichen Gegenständen absucht. Die wandern dann in euer Inventar und lassen sich mit anderen Objekten kombinieren. So entzündet ihr beispielsweise mit einem Streichholz den Kamin, wodurch die vereiste Ausgangstür aufgetaut wird. Gleich zu Beginn findet ihr auch Fidgets Tagebuch, in dem euer Fortschritt und der Verlauf der Geschichte dokumentiert werden.

Neben allerlei unerlässlichen Gegenständen solltet ihr auch nach Traumsplittern Ausschau halten, denn bei Liliths hinterhältigem Angriff sind eure Traumjuwelen zu Bruch gegangen. Je mehr Splitter ihr findet, desto mehr Juwelen könnt ihr restaurieren und dafür gibt’s Bonuspunkte! Den Zustand der Juwelen könnt ihr im Tagebuch überprüfen. Dort könnt ihr zwischen eurem Fortschritt und der Juwelensammlung hin- und herschalten.

Sobald ihr eine neue Location betretet, erfahrt ihr, welche Rätsel zu lösen sind. Wenn ihr die Maus über Gegenstände bewegt, dann wird eine Beshreibung eingeblendet. Solltet ihr einmal nicht weiter wissen, dann achtet auf verräterisches Funkeln – manchmal werden dadurch wichtige Stellen markiert!

Fazit: das verträumte Dream Chronicles bietet Adventurefans ein völlig relaxtes Spielerlebnis.

Dream Chronicles ist eine tolle Sache, wenn man völlig abschalten und entspannen möchte. Einfach von der Atmosphäre einlullen lassen und nach Erfolgserlebnissen die Videosequenzen genießen, die den Verlauf der Geschichte begleiten. Es gibt abwechslungsreiche Rätsel, aber keinerlei Zeitlimit oder sonstigen Druck!

Der einzige Wermutstropfen ist der Mangel an Komplexität. Es hat schon einen Grund, dass Dream Chronicles, im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen, nur für 30 Minuten zu testen ist. Allzu schnell werden die Wegpunkte im Tagebuch abgehakt, während man zügig voranschreitet. Bei einer solch stimmigen Präsentation des Geschehens wünscht man sich doch, das Spiel noch viel länger genießen zu können…

Gameclub-Mitgliedern, die das Spiel zum reduzierten Preis bekommen, fällt es hier sicher leichter, sich von der Vollversion verzaubern zu lassen. Aber wer weiß, die nächste allgemeine Sonderpreisaktion kommt bestimmt und für Fans sollte Dream Chronicles spätestens dann eine Option sein.

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 2000/XP/Vista
DirectX 6
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Spieletest und Download zu Cradle of Rome

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Die Wiege von Rom ist alles andere als einschläfernd!”

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut?! Ok, aber in Cradle of Rome könnte es klappen! Bei über 100 Levels wäre es dennoch recht anstrengend, also besser nichts überstürzen und das Spiel richtig genießen.

Als Baumeister Roms erlebt ihr alle wichtigen Epochen der ewigen Stadt. Von den ersten schlichten Wirtschaftsgebäuden zwischen den legendären sieben Hügeln arbeitet ihr euch voran und seht die Stadt wachsen. Euer großes Ziel ist der Aufstieg zum Kaiser Roms. Bis ihr die dafür erforderlichen Monumente wie Kolosseum oder Pantheon errichten könnt, wird allerdings einiges an Hirnschmalz verbraten! Denn das nötige Kleingold und Unmengen an Rohstoffen wollen erst verdient werden.

Dabei beginnt alles so einfach. In typischer Puzzlemanier bildet ihr Kombos von 3 oder mehr gleichen Kacheln. Ihr dürft aber nur jeweils 2 aneinander liegende Kacheln vertauschen, entweder senkrecht oder waagerecht. Bildet sich daraus eine passende Kombination, so lösen sich die Kacheln auf und alle darüber liegenden rutschen nach. Mit etwas Glück (oder Geschick) ergeben sich dadurch sofort neue Kombos und diese Kettenreaktionen bringen besonders viele Punkte.

Um einen Level erfolgreich zu beenden, müsst ihr Marmorplatten einsammeln, die unter manchen Kacheln liegen. Wenn ihr diese Kacheln in einer Kombo einbindet, dann geht auch der Marmor in euren Besitz über. In Cradle of Rome spielt es auch eine Rolle, welche Kacheln ihr auflöst – achtet auf ihre Symbole! Münzen erhöhen euer Vermögen, während Holz oder Steine den Vorrat an Baumaterial steigern. Nahrungsmittel sind eine weitere wichtige Ressource, schließlich will eure wachsende Stadtbevölkerung nicht am Hungertuch nagen.

Je schneller ihr einen Level beendet, desto mehr Gold und Rohstoffe bekommt ihr als Belohnung. Damit baut ihr dann neue Gebäude und schon bald schmiegt sich ein quirliges Dörfchen in die idyllische Landschaft. Der Weg zur Großstadt ist aber noch weit und wird in höheren Levels durch angekettete Kacheln erschwert, die darunter befindliche Marmorplatten blockieren. Erst wenn sie Teil einer Kombination werden, lassen sich die Ketten sprengen und die Kacheln können wie gewohnt aufgelöst werden.

Als Ausgleich erhaltet ihr auf dem Weg zum Olymp zahlreiche Extras, wie z.B. einen magischen Hammer. Sobald er aufgeladen ist, lässt sich damit eine beliebige Kachel zertrümmern! Später dürft ihr auch mal ein Bömbchen platzieren oder ein blitzendes Donnerwetter loslassen, um mehrere Kacheln auf einen Schlag zu entfernen.

Fazit: Cradle of Rome ist derzeit eines der ansprechendsten Puzzlespiele auf dem Markt. Das gilt sowohl für die tolle Aufmachung als auch für den knackigen Schwierigkeitsgrad.

Die Grafik von Cradle of Rome ist über jeden Zweifel erhaben und die Musik dudelt angenehm, wenn auch unspektakulär, im Hintergrund. Der Schwierigkeitsgrad steigt nach einigen Levels deutlich an. Das ist auch gut so, allerdings wäre ein alternativer Spielmodus ohne Zeitlimit wünschenswert.

Kids oder Genre-Einsteiger wird diese Puzzelei möglicherweise etwas überfordern. Wenigstens muss man nach einem Game Over nicht ganz von vorne beginnen. Ein neues Spiel kann in jeder beliebigen Epoche gestartet werden, wenn diese bereits geschafft wurde. Wenn ihr einmal keine kombinierbaren Kacheln findet, dann verharrt einen Moment untätig. Dadurch wird eine Hilfefunktion aktiviert und schlägt den nächsten Spielzug vor.

Cradle of Rome ist für Puzzle-Fans und alle, die es werden wollen, auf jeden Fall ein ganz heißer Tipp!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

Kategorie: Cradle of Rome | Keine Kommentare »