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Archiv für die 'Testberichte' Kategorie

Testbericht und Download zu Chicken Invaders 3

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Vegetarier bitte wegschauen – hier gibt’s lecker Huhn in allen Variationen!”

Gerade habt ihr die Erde samt Sonnensystem vor einer Invasion rebellischer Weltraumhühner gerettet. Doch kaum dockt ihr an einem intergalaktischen Schnellimbiss an, um euch einen wohlverdienten Chicken Burger zu gönnen, kommt schon der nächste Notruf! Knurrenden Magens ertragt ihr das typische Los eines Kampfpiloten und dreht Richtung Sonne ab. Schon bald stellt ihr fest, dass die Gefahr tatsächlich noch nicht gebannt ist. Hinter der Sonne, getarnt vor den neugierigen Blicken irdischer Teleskope, bastelt das garstige Federvieh vom Volk der Yolk am “Todesstall”, einer Raumstation mit gewaltiger Feuerkraft!

Noch harrt der Todesstall seiner Fertigstellung, aber schon jetzt verfügt er über beeindruckende Kampfkraft und demonstriert sie sogleich an eurem Raumschiff. Euer Jäger wird dank des Teflonpfannenschilds zwar vor der Zerstörung bewahrt, aber die Wucht des Angriffs katapultiert euch ans andere Ende der Galaxis. Hunderttausend Lichtjahre sind kein Pappenstiel und ihr müsst so schnell wie möglich zurück, um die Erdbewohner zu warnen. Wenn der Todesstall erst einsatzbereit und auf die schutzlose Erde ausgerichtet ist, werden sich die aufsässigen Hühner für das Vertilgen unzähliger Artgenossen revanchieren!

Schon bald attackieren euch die ersten Kampfhähne, um euren Rückflug zur Erde zu vereiteln. Dabei nehmen sie oft klassische Angriffsformationen aus Spielhallen-Klassikern wie Space Invaders oder Galaga ein. Sobald ihr die angenehm kurzen Angriffswellen mit eurer Laserkanone beharkt, purzeln auch schon die ersten Extras herab. Sammelt fleißig gegrillte Hühnerbeine und saftige Chicken Burger, um Raketen zu bekommen. Die wirken wie eine Smartbomb und brutzeln alle Gegner auf einen Schlag, falls es einmal eng wird. Seid aber immer hübsch vorsichtig, denn bei all dem Federgestöber übersieht man leicht eine Eierbombe! Diese explosiven Eier sind die Standardwaffe des gemeinen Kampfhuhns und sollten tunlichst gemieden werden.

Lasst euch die bunten Geschenkpakete nicht entgehen, durch die euer Schiff mehr Feuerkraft bekommt! Jedes Waffensystem hat Projektile einer bestimmten Farbe. Sammelt gleichfarbige Geschenke, um eure aktuelle Bordwaffe aufzurüsten, oder schnappt ein Geschenk einer anderen Farbe, um die Waffe zu wechseln. Jede Waffe hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, was Schussfrequenz, Durchschlagskraft und Streuwirkung betrifft.

Fazit: die Weltraumballerei Chicken Invaders 3 ist dank tierischem Charme und Spielwitz ein Riesenspaß – nicht nur für SciFi-Fans!

Auch im dritten Teil der Chicken Invaders-Reihe werden wieder unzählige Witze gerissen und bekannte Science Fiction-Filme vergackeiert. Das beginnt beim Intro im Stil von Star Wars und zieht sich konsequent durch die Zwischensequenzen, die eure Reise durch die Milchstraße regelmäßig auflockern. Auch sonst bietet Chicken Invaders sehr kurzweilige Unterhaltung. Dafür sorgen schon die Heerscharen gackernder Biowaffen. Insbesondere die zahlreichen Zwischen- und Endgegner sind sehr kreativ und abwechslungsreich gestaltet. Ob ihr nun gegen ein Riesen-Osterei oder eine Monsterhenne antretet, die Bosse sind immer für einen Lacher gut!

Gesteuert wird euer Raumjäger wahlweise mit Tastatur oder Maus. Sowohl die Steuerung als auch das Extrawaffensystem sind sehr einfach und intuitiv gehalten. Dadurch eignet sich die intergalaktische Eierschlacht auch für unerfahrene Piloten. Diesen sei die einfachste der 3 Spielstufen empfohlen, auf der man besonders viele Waffenupgrades bekommt. Bereits auf der mittleren Stufe wird der Schwierigkeitsgrad recht knackig – wer Action sucht, ist mit diesem Spiel gut bedient!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Spieletest und Download zu Cathy’s Caribbean Club

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Ein erfrischendes Spiel, nicht nur für Cocktail-Fans!”

Wir kennen das ja: man lümmelt am karibischen Traumstrand herum, macht letzte Schnappschüsse – und verpasst glatt das Schiff für die Heimfahrt. Unangenehm, wenn das Nächste erst in einem Monat kommt.

Nach diesem Malheur schlägt Cathy fast einen Überbrückungs-Job als Barmixerin aus, wer denkt im Urlaub auch gern an Arbeit?! Aber als sie erfährt, dass sie dabei gelegentlich auch Promis bedienen darf, ändert sie kurzfristig ihre Meinung.

Also greifen wir Cathy ein wenig unter die Arme, damit sie bis zum Feierabend auch genug Drinks verkauft und in den Strandbars der Insel Karriere macht. Wenn Cathy an einem Tag nicht ihr Soll nicht erfüllt, ist sie den neuen Job schnell wieder los!

Schon nehmen die ersten Gäste Platz und geben ihre Bestellung auf. In einer Sprechblase seht ihr, welches Getränk sie möchten. An Cathys Getränkeautomat drückt ihr nun zwei Tasten. Mit der Ersten wählt ihr das passende Glas und die Zweite bestimmt, welches Getränk eingefüllt wird. Cathy nimmt dann den Cocktail aus dem Automat und ihr zeigt ihr, welchem Gast sie die Erfrischung kredenzen soll. Vergesst nicht, die leeren Gläser abzuräumen und in die Spüle zu stellen, ihr dürft einem Gast nämlich immer nur ein Glas vorsetzen.

Cathy ist fix auf den Beinen und das ist wichtig, denn die Gäste haben in der Mittagshitze nur wenig Geduld. Je schneller die Barbesucher ihren Durst löschen können, desto zufriedener sind sie und glückliche Gäste vergeben Sterne als Belohnung. Die Sterne benutzt ihr als Zahlungsmittel. Damit lassen sich Extras kaufen, die eure Arbeit effektiver machen. Das ist auch dringend nötig, denn täglich kommen mehr Besucher und Cathy muss immer höhere Umsätze einfahren.

Gerade die Extras geben dem Spiel die nötige Würze und erleichtern den hektischen Alltag. Kauft Einzeltische, um Promis anzulocken, die für guten Service besonders viele Sterne springen lassen. Noch mehr geben sie, wenn das Ambiente stimmt und der Tisch hübsch dekoriert ist. Engagiert eine einheimische Band mit heißen Rhythmen, um die Gäste geduldiger zu stimmen und stellt einen zweiten Getränkeautomat samt Barkeeper auf, um mehr Zeit für die Bewirtung zu haben. Ein dressierter Papagei ist zwar teuer, aber eine große Hilfe, indem er selbständig leere Gläser abräumt und zur Spüle bringt!

Fazit: Cathy’s Caribbean Club ist ein netter Zeitvertreib mit farbenfroher Südsee-Stimmung.

Cathys Inseltour zieht sich über 50 Level und die Hintergrundgeschichte wird im Comicstil erzählt. Es gibt zum Glück 3 Schwierigkeitsgrade, denn schon der Mittlere kann ungeübte Spieler ganz schön fordern. Die Grafik ist hübsch, wenn auch nicht allzu abwechslungsreich. Immerhin tauchen bisweilen sehr skurrile Gäste auf, man glaubt gar nicht, welche Typen diese Strandbars aufsuchen.
Südsee-Bongos sorgen für passende Musikuntermalung. Die Soundeffekte sind stimmig, die Kommentare der Gäste aber etwas eintönig. Alle Levels, die im Hauptspiel erreicht wurden, lassen sich in 2 kurzweiligen Spielvariationen gezielt anwählen. Neben einer ausführlichen Anleitung gibt es auch im Spielverlauf ständig nützliche Tipps, so dass man ohne Vorkenntnisse einsteigen kann.

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

Kategorie: Cathy's Caribb. Club | Keine Kommentare »

Testbericht und Download zu Azada

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

“Die mannigfache Rätselvielfalt schont keine einzige graue Zelle!”

Es gibt ja Leseratten, die ein Buch nach dem anderen verschlingen. Im neuen Top-Spiel Azada ist genau das Gegenteil eingetreten. Denn beim Studium eines Zauberbuchs wurde Onkel Titus förmlich eingesaugt! Nun ist er gefangen, von der Magie des Buchs in ein verblasstes Gemälde gebannt, und nur vage hört ihr seinen Hilferuf. Ihr könnt Titus befreien, indem ihr sein Portrait Stück für Stück restauriert. Dazu müsst ihr aber die Rätsel des Buchs lösen.

Seitenweise arbeitet ihr euch durch die mächtige Schwarte und auf jedem Blatt ist eine andere Aufgabe zu lösen. Für jedes gelöste Rätsel erhaltet ihr eine versteckte Buchseite. Nach jeweils 8 bestandenen Prüfungen habt ihr genug Informationen gesammelt, um ein Meister-Puzzle frei zu schalten. Besteht ihr auch diese Herausforderung, dann erhaltet ihr ein Fragment von Titus’ Portrait und erfahrt mehr von der Geschichte des Buchs.

Azada besticht durch enorme Vielfalt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, ändert sich der Ablauf hier ständig und kein Rätsel gleicht dem anderen. Es gibt klassische Puzzles, Verschiebepuzzles, Formen sind auszufüllen und Doubletten oder logische Kombinationen zu finden. Viele dieser Minispiele sind euch sicherlich vertraut, sei es als Computer- oder Brettspiel!

Manche Seiten des magischen Buchs teleportieren euch in Räume von Titus’ Haus. Die könnt ihr nur mit einer darin versteckten Seite wieder verlassen. Was auf den ersten Blick wie ein typisches Wimmelbild-/Suchspiel aussieht, entpuppt sich schon bald als einsteigerfreundliches Mini-Adventure.

Zwar sind in Suchbild-Manier bestimmte Gegenstände zu finden. Diese müsst ihr aber auch geschickt einsetzen oder kombinieren. Etwa indem ihr mit einem Hammer eine Vase zertrümmert, um an den darin verborgenen Schlüssel zu kommen, der wiederum eine verschlossene Kiste mit weiteren Gegenständen öffnet…

Ihr habt jeweils 35 Minuten Zeit, um ein Gemäldeteil frei zu spielen. In der Regel sollte das Zeitlimit kein Stressfaktor sein, denn viele Rätsel sind recht fix zu lösen. Zur Not könnt ihr auch 5 Minuten eurer Zeit opfern, um Tipps zu bekommen. Oder ihr gebt eine Zauberkugel ab, um ein Rätsel zu überspringen. Euer Vorrat an diesen praktischen Kugeln wird durch erfolgreich gelöste Aufgaben wieder aufgefüllt.

Fazit: Azada besticht durch große spielerische Vielfalt und ist Fans von Puzzles und Rätselspielen wärmstens zu empfehlen!

Azada bietet nicht nur Dutzende von Minispielen, sie sind auch stets ansprechend präsentiert und zu einem stimmigen Gesamtwerk verschmolzen. Das Rätselvergnügen wird von angenehmer Musik untermalt, etwas mehr Abwechslung hätte hier freilich nicht geschadet. Alle bestandenen Puzzle-Aufgaben können später übrigens auch einzeln angewählt und ohne Zeitdruck gespielt werden.

Durch die zahlreichen, kurzen Puzzles hat man als Spieler ständig Erfolgserlebnisse und die Motivation bleibt auf hohem Niveau. Es stört auch nicht, dass gelegentlich nur extrem simple Aufgabe zu lösen sind. Diese bieten ein optimales Gegengewicht zu den kniffligeren Rätseln. Stundenlanger Spielspaß ist angesagt und nach dem Durchspielen hat man immer noch eine ansehnliche Sammlung von Minispielen für einen Quickie zwischendurch!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Testbericht und Download zu Alice Greenfingers

Dienstag 16. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

Alice Greenfingers

“Ein grüner Daumen ist nicht genug!”

Alice ist eine junge Landwirtin, die dem familiär geführten Bauernhof binnen 30 Tagen zu neuem Glanz verhelfen soll. Ihr sagt ihr mit der Maus, welche anstehenden Arbeiten sie erledigen muss. Der Einstieg ist denkbar einfach gehalten, denn Großmutter zeigt euch die ersten Schritte zur erfolgreichen Aufzucht der Pflanzen. Zuerst schnappt ihr euch den Spaten und lasst Alice ein Beet anlegen. Dann werden Tomaten gesät und schon beginnen die ersten zarten Pflänzchen zu sprießen! Sobald die ersten Früchte reif sind, lasst ihr Alice eine Kiste aufnehmen und die Tomaten aufsammeln. Die volle Kiste wird im Schuppen abgestellt und ist verkaufsbereit.

Nun verkauft ihr die Früchte eurer Arbeit auf dem Markt. Das bunte Treiben des Marktplatzes wird in einem kleinen Fenster über das Spielfeld geblendet. Ihr müsst natürlich nicht zuschauen, bis die ganze Ware verkauft ist. Ein Klick ins Spielfeld und ihr könnt euren Garten weiter hegen, während die Verkäufe automatisch abgewickelt werden. Mit dem ersten Geld könnt ihr in einem Laden neue Kisten kaufen, um weitere Tomaten zu ernten. Jetzt wird es auch langsam Zeit, die Pflanzen mit Wasser zu versorgen. An der Pumpe wird die Gießkanne gefüllt, dann gießt ihr alle Tomaten, bei denen eine Wassermangel-Warnung erscheint. Dank eurer Hilfe hat Alice bald genug Geld, um neues Saatgut zu kaufen und den Garten zu vergrößern. Zum Glück könnt ihr gleich mehrere Befehle in Folge geben. Während Alice eine neue Kiste zum Ernten holt, könnt ihr bereits festlegen welche Früchte sie sammeln und im Schuppen abliefern soll.

Der Ladenbesitzer informiert euch regelmäßig über neue Artikel. Neben neuen Samen bietet er mit der Zeit auch nützliche Gegenstände an. Gießkannen mit größerem Volumen ersparen Alice ständiges Nachfüllen an der Pumpe. Mit dem nötigen Kleingeld könnt ihr euch auch den Luxus eines Rasensprengers gönnen. Während ihr langsam wachsenden Pflanzen mit Dünger auf die Sprünge helft, erfreuen Hühner mit lebhaftem Gegacker und versorgen euch zusätzlich mit Eiern. Neben weiteren Tieren und Zäunen könnt ihr den Garten auch mit Bäumen oder Ententeichen verschönern.

Schließlich geht es nicht nur um den schnöden Mammon! Nach jedem Tag werden eure Leistungen angezeigt, wobei finanzieller Wohlstand lediglich ein Faktor von mehreren ist. Daneben müsst ihr auch auf die Lebensqualität von Alice achten und am Bekanntheitsgrad eures Hofes arbeiten. Vielleicht wird sogar ein Reporter der lokalen Presse auf euch aufmerksam?

Fazit: Alice Greenfingers ist eine perfekte Mischung aus Komplexität und einfachster Handhabung!

Fast unglaublich, dass selbst im Jahr 2007 ein Spiel mit derart altbackener Grafik zum Überraschungs-Hit avancieren und weltweit die Top10 aller großen Spiele-Portale stürmen kann! Aber schön, dass es so etwas noch gibt. Denn gerade bei diesem Spielablauf kommt man sehr gut ohne Mega-Optik und Spezialeffekte aus. Die Grafik mag im Retro-Look gehalten sein, ist aber dennoch stimmig und liebevoll umgesetzt. Gute Soundeffekte und Musik runden das Gameplay angenehm ab.

Der große Reiz des Spiels liegt in den vielen neuen Objekten, die regelmäßig eingeführt werden und in den Variationen des Spielablaufs. Dieser wird zu einem guten Teil von euch selbst bestimmt. Ihr könnt bei Alice Greenfingers ganz schön ins Schwitzen kommen, wenn ihr großen Feldern ein Maximum an Ertrag abzuringen versucht. Aber das Spiel macht auch bei gemächlicherem Ablauf Spaß, wenn ihr eher auf die ästhetische Gestaltung des Gartens achtet. Reife Früchte verderben nämlich nicht, wenn ihr sie im Beet sitzen lasst. Darum könnt ihr sie nach Bedarf ernten oder einfach als Zierde benutzen, während ihr euch gemütlich um das Landschaftsdesign kümmert.

Die Bandbreite an Möglichkeiten macht Alice zu einer guten Freundin für Spieler jeden Alters!

Screenshots:


Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

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Spieletest und Download zu Feyruna – der Feenwald

Montag 15. Dezember 2008 von Jochen Kärcher

Feyruna - der Feenwald

“Als zauberhafte Fee lehrt ihr fiese Monster das Fürchten”

Dies ist ein Beitrag in eigener Sache, denn Feyruna habe ich selbst entwickelt. Bei Zweifeln an meiner Neutralität solltet ihr einfach probespielen und euch ein eigenes Urteil bilden ;)

In Feyruna schlüpft ihr in die Rolle einer Fee. Üble Kreaturen sind in eure Heimat eingefallen und wollen den Feenwald in ewige Dunkelheit stürzen. Ihr müsst sie vertreiben und herausfinden, wer für diese Invasion verantwortlich ist.

Eure Reise führt durch 60 Levels, die über eine Geschichte verknüpft sind. Um einen Level zu gewinnen, müsst ihr Glowies fangen. Die geballte Leuchtkraft dieser verzauberten Glühwürmchen zwingt die Mächte der Dunkelheit zum Rückzug. Ein heller Energiebalken zeigt an, wie viele Glowies noch zu fangen sind. Eure Gegner füllen hingegen einen dunklen Balken, indem sie die wehrlosen Glowies vernaschen oder die Fee schwächen. Wenn der dunkle Balken zuerst voll ist, dann habt ihr verloren, also vermeidet jeden Kontakt mit den Fieslingen!

Die Ländereien Feyrunas sind so abwechslungsreich wie ihre Bewohner. Ständig wollen euch neue Gegner mit ganz eigenen Fähigkeiten die Flügel stutzen. Manche versuchen, die Fee frontal zu rammen, während euch andere durch Giftwölkchen paralysieren und in ein wehrloses Ziel verwandeln.

Mächtige Zauber erleichtern eure Aufgabe. Fangt einfach die Phiolen, die gelegentlich herabfallen, um ihre Feenmagie freizusetzen. Im Lauf des Spiels lernt ihr zahlreiche Zaubersprüche kennen. Kugelblitze umkreisen die Fee und brutzeln jeden Gegner, der ihr zu nahe kommt. Feenfeuer ist ein offensiver Zauber, mit dem ihr Widersachern gezielt einheizen könnt. Durch einen magischen Schild wird die Fee für kurze Zeit unverwundbar, während sie durch Liebeszauber ganze Schwärme von Glowies anzieht. Erdbeben und Feuerbomben lassen es richtig krachen und schalten viele Gegner auf einen Schlag aus.

Habt ihr erstmal einen ganzen Landstrich des Feenwaldes befreit, dann müsst ihr abschließend ein Duell gegen einen starken Endgegner bestehen. Nach jedem Sieg über einen der Bosse gibt es zur Belohnung ein magisches Artefakt. Diese Schmuckstücke machen sich nicht nur in eurer Schatztruhe gut, sondern steigern auch dauerhaft die Fähigkeiten der Fee!

Fazit: 3 Spielstufen und abwechslungsreiche Minispiele machen Feyruna – der Feenwald zu einem Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie.

Dank einer simplen Maussteuerung und 3 Spielstufen ist Feyruna für jedes Alter geeignet. Eine Spielanleitung gibt es nicht, ihr könnt direkt loslegen. Gelegentliche Tipps sind in die Rahmenhandlung eingeflochten. Der Schwierigkeitsgrad kann auch nachträglich angepasst werden, ihr müsst die Reise nicht von vorn beginnen.

Durch Erfolge im Hauptspiel schaltet ihr 3 zusätzliche Minispiele frei. Das Minigame “Crystals” erfordert Köpfchen und vorausschauendes Denken. Die Glowies wurden von einem bösen Zauberer in Kristallen eingeschlossen. Diese könnt ihr zerstören, wenn sich zwei oder mehr Kristalle der gleichen Farbe berühren. Je mehr Glowies ihr in einem Spielzug befreit, desto höher eure Belohung.

Im Minispiel “Memo” sind Kartenpaare mit gleichen Motiven zu entdecken. Das actionlastige Spiel “Beschützer” ähnelt wiederum dem Hauptspiel, allerdings arbeitet die Fee nun selbständig. Ihr müsst sie bei der Glowie-Hatz mit einem Zauberstab beschützen. Damit erzeugt ihr Feenfeuer, mit dem sich anfliegende Gegner abschießen lassen.

Feyruna bietet Unterhaltung für jeden Geschmack!

Download

Screenshots:

Feyruna Screenshot 1 Feyruna Screenshot 2

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

Kategorie: Feyruna | Keine Kommentare »