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Testbericht und Download zu Sheep’s Quest

Mittwoch 17. Dezember 2008 von admin

„Auf dieser Farm ist määh-chtig was los!“

Was macht eine vergnügungssüchtige Schafherde, wenn zu wenig Geld da ist, für den gehobenen Lebensstandard? Genau, eine Krisensitzung abhalten und eine Mission zur Geldbeschaffung planen! Gut, dass gerade ein Flugzeug mit wertvoller Fracht abgeschmiert ist und etliche Münzen in der Gegend herumliegen…

Nun glänzen Schafe nicht gerade mit intellektuellen Höchstleistungen, aber ihr seid ja tierlieb, nicht wahr? Also spielt den guten Hirten und weist den kleinen Wollknäueln den rechten Weg, denn der ist bisweilen ziemlich knifflig aufgebaut. Die Schafe laufen immer stupide im Karree. Das ändert ihr mit Wegweisern, die sich auf allen freien Bodenplatten platzieren lassen. Einmal mit links geklickt und schon erscheint ein Richtungspfeil auf dem Boden, der alle vorbeikommenden Schafe umleitet. Weitere Linksklicks drehen den Wegweiser jeweils um 90 Grad in die nächste Himmelsrichtung. Durch einen Rechtsklick werden Wegweiser wieder entfernt.

Mehr gibt’s nicht zu lernen, schon könnt ihr die wilde Horde in geregelte Bahnen lenken! Um einen Level zu gewinnen, müßt ihr alle Geldstücke sammeln. Leitet die Schafe geschickt an Fallgruben und anderen Widrigkeiten vorbei. Durch das Getrappel eurer flauschigen Freunde stürzen beim Vorbeilaufen auch mal Kistenstapel oder gar Bäume um und versperren den Rückweg. Also plant vorausschauend, um Probleme durch Sackgassen zu vermeiden. Da es stets ein Zeitlimit gibt, solltet ihr euch aber nicht allzuviel Zeit lassen. Zum Glück könnt ihr eure Schäfchen durch einen Klick auf den Geschwindigkeitsregler voll auf Trab bringen, sobald der Weg für sie eingerichtet ist.

Nach einer Weile müßt ihr nicht nur auf Hindernisse, sondern auch auf patroullierende Gegner achten, die eure Herde dezimieren wollen. Aber zum Glück gibt es Extras, die aus harmlosen Schafen kurzfristig kleine Kampfmaschinen machen, die sogar Wölfe das Fürchten lehren. Oder die Gegner schlicht einfrieren. Außerdem lassen sich die Fieslinge auch durch eure Wegweiser beeinflussen und somit in die Irre führen.

Sollte euch ein Level mal überfordern – kein Problem, ihr könnt ihn überspringen. Allerdings nur gegen Bares und das wollen wir ja eigentlich in der Farm investieren. Nach einigen erfolgreichen Raubzügen dürft ihr die nämlich mit dem gesammelten Geld erweitern. Neben Hauptgebäude und Lagerhaus gilt es, vor allem den Entertainmentbereich zu verbessern. Wenn der alte Schwarzweißfernseher durch einen riesigen Plasmabildschirm ersetzt oder die Bowlingbahn modernisiert wird, kommt sofort Freude auf. Wenn ihr euren Schützlingen auch noch eine Glitzerkugel für die hauseigene Disco schenkt, steppt sofort der Bär…äh, das Schaf!

Fazit: Sheep’s Quest besticht durch eine simple Steuerung und knifflige Rätsel!

Die quirlige Schafherde kommt in knuffiger Optik daher und die Rahmenhandlung wird in kurzen, aber witzigen Videosequenzen erzählt. Die Soundeffekte passen zum drolligen Geschehen und die Musik ist auch ok. Zum Glück lässt sie sich mit dem Lautstärkeregler etwas dezenter einstellen. Sonst lenkt sie möglicherweise ab, wenn man sich richtig konzentrieren muß. Und konzentrieren müßt ihr euch, denn nach den ersten simplen Levels zum Eingewöhnen, wird das Spiel schon etwas ansprucksvoller. Dann kann ein einziger unachtsam gesetzter Wegweiser eure flauschige Truppe deutlich dezimieren.

Zwischendurch gibt’s immer wieder mal ein Bonusspiel, in dem ihr actionhungrige Schafe mit einem Trampolin sicher über das Spielfeld bugsieren müßt. Sehr nett ist auch die Idee, die Farm mit dem Hauptmenü zu kombinieren. So könnt ihr die Schafe jederzeit bei ihrem lustigen Treiben beobachten und ihre Reaktionen verfolgen, sobald ihr ein Gebäude verbessert.

Sheep’s Quest bietet ein erfrischend neues Spielprinzip, das ebenso simpel wie packend ist!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 2000/XP/Vista
Pentium 3
256 MB RAM
107 MB auf Festplatte
DirectX 7

Copyright by Jochen Kärcher

Kategorie: Sheep's Quest | 4 Kommentare »