Casua.de …einfach Spass haben!

Spieletests, kostenlose Demos und aktuelle Sonderpreis Aktionen.

Archiv für die 'MCF Ravenhearst' Kategorie

Testbericht zu Mystery Case Files Ravenhearst

Dienstag 16. Dezember 2008 von admin

„…ich seh‘ etwas, was du nicht siehst!“

Als Meisterdetektiv erhaltet ihr den Auftrag, das Geheimnis des alten Herrenhauses Ravenhearst Manor zu lüften. Seltsame Geschichten ranken sich um das alte Gemäuer. Vor euch sind bereits viele Abenteurer an den ausgeklügelten Schlössern gescheitert, die jede Etage des Rabenhorsts sichern. Zu Beginn eurer Mission besitzt ihr nur eine einzelne Tagebuchseite. Dieses Vermächtnis einer ehemaligen Bewohnerin liefert den ersten Hinweis und könnte die Rätsel von Ravenhearst Manor auflösen. Vermutlich befinden sich die verschollenen Seiten des Tagebuchs noch im Haus und harren ihrer Entdeckung.

Es gilt nun, alle Räumlichkeiten des Hauses nach Beweismitteln abzusuchen. Eine Liste von Gegenständen habt ihr bereits, diese müsst ihr nur noch im jeweiligen Raum finden. Einfach anklicken und schon wird der Beweis in eurer Aktentasche verstaut. Alles könnte so einfach sein, aber Ravenhearst ist der reinste Messie-Schuppen! In jedem Raum ist eine Unmenge aller möglichen (und unmöglichen) Gegenstände angehäuft, vom alten Wischmopp bis hin zum Bambus-Dunstgarer. Auf jeder Etage habt ihr lediglich 35 Minuten Zeit, um das Chaos zu durchdringen. Zielloses abklicken der Suchbilder ist nicht drin. Das ist einer echten Spürnase unwürdig und wird sofort mit Zeitabzug bestraft! Wenn einmal gar nichts mehr geht, könnt ihr euch aber den einen oder anderen Tipp geben lassen. Einer der gesuchten Gegenstände wird dann hervorgehoben.

Sobald genug Beweise vorliegen, setzt ihr im Kriminalcomputer ein Puzzle zusammen. Ein altes, verblasstes Foto dient als Vorlage. Darauf sind nun die Puzzleteile anzubringen. Setzt sie einfach auf die richtige Stelle des Fotos und sie werden automatisch eingefügt. Manche Teile müsst ihr allerdings zuerst mit einem Rechtsklick drehen, bevor sie richtig passen. Ist das Foto restauriert, dann gibt es als Belohnung eine weitere Seite des Tagebuchs, das euch der Lösung von Ravenhearsts Mysterien einen Schritt näher bringt.

Um die Suche in höheren Etagen fortzusetzen, müsst ihr raffiniert aufgebaute Schlösser knacken. Hier stellt jedes Schloss eine gänzlich neue Herausforderung dar. Ausgiebiges Experimentieren ist angesagt sich, um die Funktionsweise zu verstehen. Ihr bekommt zwar im Notfall auch von einer Hotline für verzweifelte Detektive eine Lösungshilfe, aber der Preis dafür ist hoch. Ihr verliert dann nicht nur 5 Minuten eurer wertvollen Zeit, sondern büßt auch alle Tipps für die nächsten Suchbilder ein!

Fazit: Mystery Case Files Ravenhearst mit seinen tollen Knobeleien in stimmungsvoll-schaurigem Ambiente ist Erste Wahl für Puzzle-Freunde!

Ravenhearst empfängt euch mit äußerst detailliert gestalteten „Wimmelbildern“. In über 30 Suchbildern sind unzählige Objekte versteckt. Dadurch ist auch für Langzeitmotivation gesorgt, denn bei jedem neuen Spiel sind andere Gegenstände zu finden. Die verzwickten Schlösser sind eine Klasse für sich und regen mit abgedrehten Ideen auch mal zum Schmunzeln an. Das Setzen der Puzzles im Kriminalcomputer ist in jedem Level ein angenehmer Ausklang.

Krächzende Raben, quietschende Türen, Gongschläge und andere Umgebungsgeräusche sorgen für die passende Stimmung im Gemäuer. Abgerundet wird der gute Gesamteindruck durch einen speziellen Entspannungsmodus mit weniger straffem Zeitlimit, der eine gemütlichere Spielweise erlaubt.

Übrigens: vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei und Ravenhearst macht beim gemeinsamen Knobeln sogar noch mehr Spaß!

Screenshots:

Systemanforderungen:
Win 98/ME/2000/XP/Vista
Pentium 3
128 MB RAM

Copyright by Jochen Kärcher

Kategorie: MCF Ravenhearst | Kommentare deaktiviert für Testbericht zu Mystery Case Files Ravenhearst